Baselbieter Regierung soll Neubau eines Römermuseums prüfen

Der Landrat hatte diesen Wunsch bereits im Jahr 2009 mit einem Postulat deponiert. In zehn Entwicklungsschritten sollte die Römerstadt Augusta Raurica fit gemacht werden für eine Bewerbung als Unesco-Weltkulturerbe.

Einiges sei bereits vollzogen, bemerkte SP-Landrat Christoph Hänggi in seinem aktuellen Postulat – zuletzt mit der Eröffnung des neuen Sammlungszentrums. Jetzt fehle noch die Aufwertung des Römerhauses zu einem ernst zu nehmenden Museum.

Mit seinem Postulat will er die Regierung anregen, zu prüfen und zu berichten, wie dies baldmöglichst umgesetzt werden könnte – so, dass sich Baselland zum 200-Jahr-Jubiläum des Kantons im Jahr 2033 allenfalls mit einem Weltkulturerbe schmücken könnte.

Handlungsbedarf unbestritten

Die Regierung war bereit, das Postulat, das während der Debatte in seinen Forderungen abgeschwächt worden war, entgegenzunehmen. Der Handlungsbedarf beim Museum sei unbestritten, sagte die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektorin Monica Gschwind (FDP).

Diese Ansicht wurde von einer Mehrheit im Landrat geteilt. Das Parlament überwies das Postulat mit 73 zu 5 Stimmen an die Regierung. Skeptisch äusserten sich einzig die zwei SVP-Sprecher, die befanden, dass der Kanton kleinere Schritte unternehmen solle. (sda/pb)

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